Mittlerweile gibt es die verschiedenartigsten veganen Produkte auf dem Markt. Aber welche sind wofür geeignet? Und wie schmecken sie? Hier eine Liste der von mir am häufigsten verwendeten Lebensmittel:


Soja-Trockenware
Sie ist in unterschiedlichen Varianten im Handel erhältlich und vielseitig einsetzbar. Für gewöhnlich weiche ich sie kurz in Wasser ein und spüle sie anschließend gut ab, damit der typische Soja-Geschmack entweicht. Alternativ gibt es auch Fertigware im Frischepack. Diese ist jedoch sehr stark gewürzt, daher empfielt es sich sie mit etwas stückigen Tomaten zu verlängern.



Für eine leckere Soja-Hack-Soße:

1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt, mit dem Sojahack anbraten und mit einem EL Sojasauce ablöschen. Stückige Tomaten, etwas Rotwein und Knoblauch hinzugeben und bei schwacher Hitze köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer, und wer es mediterran mag mit Rosmarin und Thymian abschmecken. Fertig ist die einfache Hack-Soße.
Tipp: Etwas geraspelte Sellerie und Karotte geben der Soße ein gute Grundwürze. Und ein wenig angebratene Champignons und Paprikastreifen machen optisch was her.

Hafercuisine (von Oalty)
Der Sahneerstatz kommt ihr geschmacklich sehr nahe. Sie ist nicht aufschlagbar, aber hat den süßlichen Geschmack der Soja-Sahne nicht und eignet sich daher sehr gut für herzhafte Gerichte. Sie ist im Bio-Markt schon für einen Euro erhältlich und hält sich im Kühlschrank geöffnet fast eine Woche.

Für eine Champignon-Rahmsoße:

300g Champignons in Scheiben schneiden und leicht anbraten. 1/2 Stange Lauch hinzugeben und unter Rühren weiterbraten. Mit 1-2TL Sojasauce ablöschen. Die Hafercuisine langsam unterrühren. Zuletzt mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss abschmecken. Et voilà.

Sojasahne (Soyatoo)
Es gibt die im Tetra-Pack von 300ml oder als fertige Sprühsahne in der Dose. Die Sahne hat einen nussig-süßlichen Geschmack und ist aufschlagbar. Daher eignet sie sich hervorragend zum Gestalten von Kuchen und Desserts. Damit sie nicht zusammenfällt empfielt es sich ein wenig Sahnesteif und eine Prise Salz beim Schlagen unter die Sahne zu geben.


Einfaches Mousse au Chocolat:

150g Sojasahne
35-50g Zartbitterschokolade
2EL Feinzucker
1Messerspitze Vanille
1Prise Salz
1/2Pck. Sahnesteif

Die Sahne mit dem Handrührgerät schlagen und langsam das Salz, den Zucker, das Sahnesteif und die Vanille reinrieseln lassen. Die Schokolade vorsichtig erhitzen und leicht abkühlen lassen. Vorsichtig die zimmerwarme Schokolade unter die Sahnemasse heben. Am besten noch eine Stunde kalt stellen.
Tipp: Ein paar Schokostreusel oder Schokoladenraspel veredeln den Geschmack.


Tofu
Vom Tofu gibt es die unterschiedlichsten Hersteller. Von Natur über Seidentofu bis hin zu Tomatentofu, der mit Kräutern verfeinert ist. Ausprobieren heißt die Devise. Es gibt nicht umsonst so viele unterschiedliche, Geschmäcker sind bekanntlich unterschiedlich. Ich mag besonders gern den Tomatentofu von Demeter. Er verfeinert Tomatensoßen und Aufläufe und liefert wichtiges Eiweiß.


Tomaten-Rucola-Blätterteigtaschen:
Für Zwei

2 Fleischtomaten, reif
50g Tofu Rosso
1/4 Bund Rucola
5-7 Blätter frisches Basilikum
Salz, Peffer, Thymian
4 Blätterteigscheiben, Tiefkühlware

Alle Zutaten fein schneiden oder würfeln und würzen. Den Blätterteig etwas auftauen lassen, anschließend 2 Platten Blätterteig mit der Mischung  belegen. Die anderen Platten darüber legen und seitlich mit einer Gabel andrücken. Bei 200-220° Ober-/Unterhitze 10-15 Minuten backen.

Schokolade

... und natürlich die Schokolade! Vegan bedeutet nicht, dass man auf Milch- oder weiße Schokolade verzichten muss (Zartbitterschokolade ist meist ohnehin vegan). Der Hersteller Vantastic Foods bietet viele Sorten milchfreier Schokoladen auf Basis von Sojamehl an. Darunter sind auch Produkte, die sich zum Backen/ Schmelzen eignen und mit denen ganz hervorragend verziert werden kann. Andere Marken stellen vegane Schokolade auf Basis von Reismilch her. Auch hier: probiert euch durch.
Wie links zu sehen lege ich trotz meiner veganen Lebensform weiterhin Wert auf Hygiene, Pflege und Kosmetik. Doch welche Produkte wurden nicht an Tieren getestet oder enthalten Inhaltsstoffe tierischen Ursprungs?

 

 

 


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